Vallendar – Drei intensive Trainingstage, viel Bewegung und vor allem ein starkes Gemeinschaftsgefühl prägten das Andreas-Hahn-Stiftung Camp Winter 2026 des HV Vallendar. 49 Kinder der Jahrgänge 2009 bis 2013 aus zahlreichen regionalen Handballvereinen kamen zusammen, um gemeinsam zu trainieren, Neues zu lernen und über Vereinsgrenzen hinweg zusammenzuwachsen.
Ein zentrales Ziel des Camps war die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. In kleinen Trainingsgruppen wurde gezielt an Technik, Spielverständnis und Athletik gearbeitet. Die Trainer gingen dabei bewusst auf die persönlichen Stärken und Entwicklungspotenziale der Teilnehmer ein. Gleichzeitig stand der Spaß an Bewegung und Handball jederzeit im Vordergrund – ein Faktor, der maßgeblich zur positiven Stimmung während des gesamten Camps beitrug.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung innerhalb der Gruppe: Viele der Kinder kommen aus regionalen Vereinen, in denen sie sich normalerweise als Gegner auf dem Spielfeld gegenüberstehen. Bereits nach wenigenTrainingseinheiten war davon jedoch kaum noch etwas zuspüren. Vereinsrivalitäten rückten schnell in den Hintergrund, stattdessen wurde gemeinsam trainiert, gespielt und angefeuert – unabhängig von Trikotfarben oder Vereinsnamen. Die Kinder begegneten sich als Teamkollegen und Freunde, nicht als Konkurrenten.
Das Trainingsprogramm war bewusst vielseitig gestaltet. Neben mehreren Handballeinheiten pro Tag absolvierten die Teilnehmer ergänzende Athletik-, Box- und Yogaeinheiten, um Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Körpergefühl ganzheitlich zu schulen.
Unterstützt wurde das Camp von den Zweitliga-Handballern Hendrik Schreiber und Lasse Ohl vom TV Hüttenberg, die ihre Erfahrung aus dem leistungsorientierten Handball einbrachten und den Nachwuchs während der Einheiten begleiteten.
Ein besonderer Dank gilt der Andreas-Hahn-Stiftung, die das Camp als Namensgeber und Förderer unterstützt hat. Die Stiftung engagiert sich nicht nur für den regionalen Jugendhandball, sondern fördert darüber hinaus auch Projekte zur Unterstützung und Rehabilitation von Komapatienten.
Für die Verpflegung während des Camps sorgten Junior Catering mit dem warmen Mittagessen sowie REWE Guido Hörle in Vallendar, der Snacks, Obst und Getränke für die Pausen bereitstellte.
Ebenso bedankt sich der HV Vallendar bei den Sponsoren des Camps: Niklas K Hausmeisterservice aus Vallendar, dem Therapieinstitut Feistel, der WHU – Otto Beisheim School of Management sowie dem Gelenkzentrum Mittelrhein. Ein weiterer Dank gilt allen Unterstützern und Spendern, die das Camp möglich gemacht haben.
Das Andreas-Hahn-Stiftung Camp Winter 2026 zeigte eindrucksvoll, dass sportliche Entwicklung nicht nur durch Training entsteht, sondern auch durch gemeinsames Erleben, gegenseitigen Respekt und den Abbau von Rivalitäten.