HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

VORBEREITUNG!

Die Vorbereitung bei den Vallendarer Löwen läuft auf Hochtouren!

| Team I

Seit Anfang August befinden sich die Handballer des HV Vallendar in der zweiten Phase der Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison. Trotz der geteilten Gruppe und damit auch weniger Spielen, gibt es viel zu tun für Coach Veit Waldgenbach und seine Mannschaft.

Bekanntermaßen wurde der Saisonstart in der RPS-Oberliga auf Anfang Oktober verschoben. Doch damit nicht genug, denn die Liga wurde in zwei Staffeln eingeteilt. Der HVV tritt gemeinsam mit den anderen Vertretern des Handballverbandes Rheinland gegen die Teams aus Rheinhessen an. Dadurch limitiert sich die Anzahl der Begegnungen von zuvor 30 auf nunmehr 16. Einen Grund in der Vorbereitung einen Gang zurückzuschalten, ist das aber keineswegs. Im Gegenteil, seit Anfang August befindet sich der HVV in der zweiten Phase der Vorbereitung.

War der erste Teil noch durchgehend von Lauf- und Fitnesseinheiten geprägt, wird nun mehr und mehr das Spiel mit dem Ball einbezogen. Eine sehr bedeutende Phase, wie Trainer Waldgenbach bestätigt: „Im Juli lag der Fokus auf der Grundlagenausdauer. Daran werden wir auch jetzt weiterarbeiten, hinzukommt aber handballspezifisches Training.“

Im Detail bedeutet dies, dass man in der Halle die handballtypischen Distanzen mit schnellen Tempo- und Richtungswechseln trainiert. Viel spannender ist für die Spieler aber wohl das Training mit dem Spielgerät. Kapitän Oliver Lohner: „Das Training mit dem Ball hat gefehlt. Mehrere Monate haben wir nicht in der Halle trainiert, es wird Zeit, dass es wieder losgeht.“

Gerade wegen der langen Pause ist der aktuelle Monat ganz entscheidend, denn hier werden die spielerischen Grundlagen wiederaufgebaut. Waldgenbach: „Die Fitness ist ein entscheidender Faktor. Nach so einer langen Pause müssen wir das Risiko für Verletzungen minimieren. Gleichzeitig muss das Ballgefühl schnell wiederkommen und wir unsere Abläufe einstudieren. Das ist ein Balanceakt, aber bisher bin ich durchaus zufrieden.“

Zudem sind mehrere Trainingsspiele geplant, alle natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. So stehen unter anderem Spiele gegen Bad Ems sowie den TV Moselweiß auf dem Plan. Über die genauen Termine und Anwurfzeiten werden die Handballfans frühzeitig über die sozialen Medien informiert.

Das Gute an der aktuellen Situation ist, dass man eben mehr Zeit hat. Den Löwen bleiben noch zwei Monate bis zum Saisonstart, was Waldgenbach positiv sieht. „Nach einer langen Pause benötigt man einfach mehr Zeit, um auf das Niveau der Vorsaison zu kommen. Diese Zeit haben wir, indem wir so früh wie möglich gestartet sind und gleichzeitig während der Zwangspause fleißig waren.“

Insgesamt hofft man trotz eines kleineren Kaders als noch in der abgelaufenen Saison, Lukas Hertz und Jonas Strüder verließen den HVV, auf eine erfolgreiche Saison. Ein Saisonziel wurde indes noch nicht ausgerufen, dafür ist es in der aktuellen Situation einfach noch zu früh. Auf jeden Fall war man in der abgebrochenen Situation zuletzt die beste Mannschaft im Rheinland und das soll nach Möglichkeit auch in der anstehenden Runde so bleiben.