HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

VORBEREITUNG!

Die Vallendarer Löwen sind bereits Ende Mai in die Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison gestartet!

| Team I

Bekanntermaßen früh sind die Oberliga-Handballer des HV Vallendar in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Bereits seit dem 28. Mai schwitzen die Jungs vom neuen Trainer Veit Waldgenbach in Sporthalle, Wald und Stadion. Die Löwen wollen bestens präpariert in die neue Runde gehen und eine ähnliche knappe Saison wie die abgelaufene vermeiden. Dazu muss man jedoch einige Schweißtropfen vergießen.

Das Ergebnis der Saison 2018/2019 war für den HVV definitiv nicht zufriedenstellend, denn die Rheinländer entgingen dem Abstieg nur ganz knapp, da Meister Hochdorf im ersten Anlauf die Qualifikation zur 3. Liga gelang. Vallendar darf somit auch in der Spielzeit 2019/2020 in Deutschlands vierthöchster Klasse antreten. Der neue Trainer Veit Waldgenbach möchte ein ähnliches Szenario gerne vermeiden, ist sich der starken Liga jedoch voll bewusst: „Unser Ziel ist es den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Wir haben erfahrene und wichtige Spieler verloren, die es zu ersetzen gilt. Zudem schätzen wir die Aufsteiger als absolut konkurrenzfähig ein.“

Das Karriereende von Urgestein Bastian Burgard und Rückraum-Akteur Stefan Baldus wiegen schwer. Beide wiesen jahrelange Erfahrung in der Oberliga auf und werden nur im Kollektiv zu ersetzen sein. Marcel Schenk wird das Torwart-Gespann mit Björn Boinski bilden, Christian Schröder ergänzt den Rückraum. Einige Spieler kurieren derweil noch Verletzungen aus. Jonas Strüder wird mit seiner zum Saisonende zugezogenen Knieverletzung noch ein paar Wochen pausieren, Kapitän Oliver Lohner hat immer noch mit Wadenproblemen zu kämpfen. Auch Keeper Björn Boinski ist noch nicht einsatzfähig, da ihm eine Platte aus dem Fuß entfernt werden musste.

Umso wichtiger ist eine intensive Vorbereitung für die Vallendarer Löwen. Der Fokus liegt aktuell auf der Bildung von Grundlagenausdauer. Drei bis vier Mal wöchentlich stehen Laufeinheiten auf dem Programm. Waldgenbach: „Das ist natürlich anstrengend und kostet viel Selbstdisziplin. Aber wir wollen zum Saisonstart in einer absoluten Topform sein. Ein wichtiger Bestandteil unseres Spiels ist einfach das Tempo und wir müssen in der Lage sein dieses über 60 Minuten durchzuziehen.“ Neben den Laufeinheiten soll aber auch das Spiel mit dem Ball nicht vernachlässigt werden. Schon in dieser frühen Phase der Vorbereitung absolviert die Mannschaft Wurftrainings in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg. „Auch das ist ein wichtiger Bestandteil. Der Kontakt zum Ball darf einfach nicht verloren gehen.“

Der aktuelle Turnus wird beibehalten bis Ende Juni. Im Juli und August wird das Training dann nochmals spezifiziert, bis man schließlich mit einer Reihe an Vorbereitungsspielen den Ernstfall proben möchte. Dies ist auch notwendig, denn die Saison startet am letzten Augustwochenende und damit relativ früh.

Gespickt wird die Zeit bis zum Saisonstart mit einigen tollen Events. So trat der HVV am vergangenen Wochenende in einem Fußballspiel gegen den befreundeten Verein des SV 1936 Niederwerth an. Dort glückte dem HVV sogar ein Sieg, auf welchen man seit mehreren Jahren sehnlichst gewartet hatte.

Mit den Trainingsergebnissen zeigt sich Waldgenbach bisher durchaus zufrieden: „Alle Spieler ziehen mit und man spürt, dass die Lust auf erfolgreichen Handball da ist. Vor uns liegt aber noch ein langer Weg, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diesen erfolgreich meistern werden.“

Fans und Zuschauer werden über anstehende Vorbereitungsspiele rechtzeitig informiert.