HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

START VORBEREITUNG!

Die Vallendarer Löwen sind in die Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison gestartet!

| Team I

Am vergangenen Dienstag sind die Handballer des HV Vallendar in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Auf dem Plan stehen zunächst viele Laufeinheiten, aber auch Training in der Halle und selbstverständlich Abstand.

Es wird keine leichte Saison für die Vallendarer Löwen, denn weiterhin ist die Planung für die neue Saison in der RPS-Oberliga überaus schwierig. In Stein gemeißelt ist aktuell nur, dass die bisherige Oberliga für ein Jahr in zwei Gruppen geteilt wird. Der HVV tritt in einer Neunergruppe an, welche sich aus den Teams der Landesverbände Rheinland und Rheinhessen bilden wird. Im Klartext bedeutet das weniger Spiele, gleichzeitig aber eine höhere Ballung an Derbys.

Datiert ist der Saisonstart vorläufig auf das erste Wochenende im Oktober, doch auf Grund der dynamischen Situation rund um die Corona-Pandemie, kann sich das auch wieder verschieben. Was mit Zuschauern und Fans sein wird? Das steht noch nicht fest. Einen Vorteil hat man jedoch, der Saisonstart könnte bei Bedarf problemlos nach hinten verschoben werden. Kapitän Oliver Lohner: „Normalerweise haben wir 15 Spiele in einer Saisonhälfte, das ist nun verteilt auf die gesamte Dauer. Es wäre toll, wenn wieder Zuschauer unter gewissen Voraussetzungen in die Hallen dürften, dafür würden wir auch einen späteren Saisonstart in Kauf nehmen.“

Gleichzeitig bedeutet ein noch ungewissen Saisonstart auch eine große planerische Aufgabe für die Verantwortlichen um Trainer Veit Waldgenbach und den gesamten Vorstand. Zum einen wäre da die Personaldecke, denn auf die Abgänge von Lukas Hertz und Jonas Strüder erfolgten noch keine Neuverpflichtungen. Veit Waldgenbach ist da aber optimistisch: „Zum einen hatten wir vergangene Saison sowieso einen so großen Kader, dass Spieler auf die Tribüne mussten. Aber mit der geplanten Rückkehr von Moritz Gutfrucht haben wir eine Option mehr. Die Belastung wird vermutlich auch nicht ganz so hoch, da die Dichte der Spiele nicht so eng sein wird.“ Gleichzeitig wäre es aber auch ein hohes Risiko für den gesamten Verein, zum jetzigen Zeitpunkt in neues Personal zu investieren.

Zum anderen ist aber auch das Training in der Vorbereitung, welche vergangenen Dienstag begonnen hat, eine echte Mammut-Aufgabe. Veit Waldgenbach: „Die Spieler hatten über die gesamte Zeit Aufgaben, irgendwann mussten wir aber einfach gemeinsam loslegen. Wir planen mit einem Start im Oktober, daher müssen wir nun loslegen.“ Das Wichtigste dabei ist, die aktuellen Regeln und Verordnungen einzuhalten. Derzeit wird viel an der frischen Luft gearbeitet, wo man insbesondere an der Grundlagenausdauer der Spieler feilt.

Waldgenbach: „Das ist die Basis von allem, senkt die Zeit bis zur Ermüdung und verkürzt die Zeit der Erschöpfung.“ Aber auch Training mit Ball und in der Halle ist geplant, auch das unter strengster Einhaltung der Vorgaben, wie der 1. Vorsitzende Uli Zimmermann angibt. Zimmermann: „Wir haben Auflagen und daran werden wir uns penibel halten. Das haben wir den Spielern auch eindringlich gesagt. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs selbst so vernünftig sind und sich an alles halten, es geht auch um ihr geliebtes Handballspiel.“

Ab dem 06. Juli öffnet die Sporthalle auf dem Mallendarer Berg wieder. Zimmermann: „Wir trainieren in kleinen Gruppen und achten streng auf die Hygiene-Vorschriften. Wir haben nun endlich wieder die Möglichkeit in die Halle zu gehen, das wollen wir uns unter keinen Umständen verspielen. Wir haben da als Verein, der in der Öffentlichkeit steht, auch eine Vorbildfunktion zu erfüllen.“

Die Freude bei den Spielern war wie gedacht sehr groß. Kalani Schmidt: „Hauptsache wir können wieder mit dem Ball trainieren! Da fällt es einem doch besonders leicht sich an Auflagen zu halten. Wir haben nun über drei Monate nicht mehr gespielt, es wird Zeit, dass es losgeht. Ein Handballer lebt eben nicht auf dem Sportplatz.“

Doch eine weitreichendere Planung ist derzeit nicht möglich, an Testspiele ist noch nicht zu denken. Es wird darum gehen an den individuellen Fähigkeiten und der Taktik zu arbeiten. Veit Waldgenbach: „Wir müssen anders trainieren, das ist eine Umstellung und Herausforderung. Den anderen Teams in der Oberliga geht es nicht anders, da ist auch Kreativität gefragt.“

Die Vallendarer Löwen sind auf jeden Fall heiß auf die Vorbereitung und freuen sich bereits jetzt, wenn im Oktober hoffentlich die neue Saison losgeht. Denn dort möchte man topfit sein und eine wichtige Rolle in der zweigleisigen Oberliga spielen.