HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

KEINE CHANCE!

Die Vallendarer Löwen mussten sich beim Tabellenführer SV 64 Zweibrücken deutlich geschlagen geben!

| Team I

Nichts zu holen gab es für den HV Vallendar im Gastspiel gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer SV 64 Zweibrücken. Dabei zeigte die Mannschaft von Veit Waldgenbach besonders in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und war mit nur drei Toren Rückstand voll im Geschäft. Die Löwen gehen daher mit einem durchaus guten Gefühl in die Derby-Woche, denn am Freitagabend, 29.11.2019 um 20:00 Uhr gastiert man beim ewigen Rivalen TV 05 Mülheim.

Nach dem Schlusspfiff war Vallendars Trainer Veit Waldgenbach trotz der deutlichen 32:20-Niederlage eigentlich zufrieden mit dem, was er in den 60 vorangegangenen Minuten gesehen hatte. „Wir wollten Zweibrücken mit einer kampfbetonten 6:0-Abwehr vor Probleme stellen. Das ist uns in der 1. Halbzeit auch lange genug gelungen.“ Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase musste sein HVV gut sechs Minuten nach dem Beginn etwas abreißen lassen und lief von dort an einem Rückstand hinterher – 6:4 hieß es nach einer Viertelstunde. „Da waren wir vorne geduldig und haben die sich bietenden Chancen genutzt“, attestierte Waldgenbach seinem Team einen ordentlichen Start.

Dann legten die Hausherren einen Zwischenspurt ein und konnten beim 10:5 (22. Minute) erstmals doppelt so viele Tore wie die Löwen aufweisen. Das Team von Waldgenbach zeigte Herz und raffte sich noch einmal auf. Die Defensive stand nun stabil und zwang die jungen Zweibrücker Spieler zu einfachen Fehlern und unvorbereiteten Würfen. Besonders im erweiterten Gegenstoß glänzte der Gast aus dem Rheinland, bis schließlich Christian Schaub mit der Schlusssirene zum 12:9 einnetzte.

Das Spiel, in der mit 370 Zuschauern voll besetzten Ignaz-Roth-Halle, war damit wieder völlig offen. Veit Waldgenbach: „Das 12:9 zur Halbzeit war ein sehr gutes Ergebnis für uns, wenn man bedenkt, dass der Tabellenelfte hier beim ungeschlagenen Tabellenführer zu Gast war. Daher waren wir mit der 1. Halbzeit super zufrieden.“

Nach dem Seitenwechsel setzte der SV 64 dann eine deutliche Duftmarke und machte klar, warum man in dieser Runde noch keinen einzigen Punkt hatte abgeben müssen. Der spielstarke Rückraum um Eisel, Schaller und Bayer machte kurzen Prozess mit dem HVV und fegte in den ersten zehn Minuten einen 10:3-Lauf aufs Parkett. Das Spiel war daher schon relativ schnell gelaufen, denn sowohl Abwehr als auch Angriff waren in Halbzeit eins extrem kräftezehrend gewesen.

Vor allem im Angriff wollte es nicht mehr so richtig laufen, zwar erspielte man sich aussichtsreiche Chancen, doch scheiterte häufig am gut aufgelegten Zweibrücker Schlussmann Benedikt Berz. Der SV 64 nutzte dies erbarmungslos aus und lief eine Vielzahl an Gegenstößen, welche allesamt mit Toren endeten. Schlussendlich unterlag der HVV zwar deutlich mit 32:20, doch auch Heimtrainer Stefan Bullacher war der Meinung, dass das Ergebnis vielleicht ein paar Tore zu hoch war. Vallendar hatte dem Spitzenreiter lange Paroli geboten und kann vor allem auf die Leistung der ersten Halbzeit stolz sein.

Darauf und auf die Leistung der letzten Wochen lässt sich aufbauen, vor allem in Anbetracht der nächsten Woche. Am Freitagabend, 29.11.2019 kommt es um 20:00 Uhr zum Spiel gegen den TV 05 Mülheim im traditionsreichen Rheinland-Derby. Besonders spannend, da beide Kontrahenten aktuell nur zwei Punkte trennen. Mülheim verlor am Sonntag mit 35:25 überraschend deutlich bei der HSG Worms. Es wird wieder zu einer frühen Anreise geraten, obgleich das Mülheimer Schul- und Sportzentrum ausreichend Parkmöglichkeiten bietet, denn es wird wieder eine sehr hohe Zuschauerzahl erwartet.

Unmittelbar vor dem „großen“ Derby, steigt um 17:30 Uhr das „kleine“ Derby der beiden B-Jugend Mannschaften von Mülheim und Vallendar in der Jugend-Oberliga. Der TV 05 wird schon vor diesem Spiel Eintritt nehmen. Sollten sich Eltern entscheiden, nicht mehr das Herren-Spiel zu verfolgen, so bekommt man den Eintritt selbstverständlich zurück.

Es spielten für den HVV: Lorenz, Schenk (beide im Tor), Lohner (5), Offermann (4/4), Schröder (3), Busse (2), Schaub (2), Woods (1), Hertz (1), Schleier (1), Krechel (1), F. Schmitt, Stein, K. Schmidt.