HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

HEISSE PHASE!

Die Vallendarer Löwen befinden sich in der heißen Phase der Vorbereitung!

| Team I

Nur noch drei Wochen liegen vor den Handballern des HV Vallendar, dann geht die Saison in der RPS-Oberliga wieder los. Die Löwen blicken einer kurzen Saison entgegen, auf Grund der Corona-Pandemie wurde die Liga in zwei Staffeln geteilt. Ein Grund es in der Vorbereitung lockerer angehen zu lassen, ist das aber mitnichten. Nun befindet man sich auf der Zielgerade, hat aber noch Einiges auf dem Programm.

Eine ungewohnte Situation, nicht nur für den HVV, sondern auf für alle anderen Team der Oberliga. Die Liga wurde geteilt, Vallendar, zugehörig zum Handballverband Rheinland, tritt mit den anderen Rheinland-Teams gegen die Mannschaften aus Rheinhessen an. Damit reduziert sich die Dichte der Spiele auf insgesamt 16 Partien. Doch das ist kein Grund für eine lockere Vorbereitung, im Gegenteil, wie Trainer Veit Waldgenbach zu Protokoll gibt: „Die Vorbereitung ist noch wichtiger als in einer Saison mit 30 Spielen. Wenn man einen schwachen Start oder eine schwache Phase in der Saison hat, dann bleibt auch automatisch weniger Zeit, um das auszugleichen. Wir müssen direkt zum Start topfit sein. Wir können uns auch keine langwierigen Verletzungen leisten, daher muss jeder Spieler auf den Punkt fit sein.“

Zum Saisonstart am Samstag, 03.10.2020 geht es für die Löwen direkt zu einem der Favoriten der Staffel: DJK SF Budenheim. Seit Jahren gehören die Rheinhessen zu den besten Teams der Oberliga und sind im Kampf um den Staffelsieg bei vielen Buchmachern ganz weit oben auf dem Zettel. Für Vallendar also direkt ein echter Härtetest, doch so richtig einschätzen kann man den Gegner nicht. Waldgenbach: „Jede Mannschaft musste ihre Vorbereitung neugestalten, keiner weiß so richtig, wo er steht. Bei Budenheim bin ich mir sicher, dass diese bärenstark sein werden. Darauf werden wir vorbereitet sein.“

Vielleicht noch wichtiger wird es für Vallendar sein, möglichst verletzungsfrei und ohne Ausfälle zu bleiben. Mit Jonas Strüder und Lukas Hertz gingen zwei enorm wichtige Rückraumspieler, die sowohl in Sachen Erfahrung, Qualität und Einsatz eine große Lücke hinterließen. Neuzugänge haben die Vallendarer keine zu verzeichnen, lediglich Daniel Schüller wurde aus der 2. Mannschaft in den Oberliga-Kader berufen. Waldgenbach: „Wir müssen unsere Kräfte einteilen, die Last auf mehrere Schultern verteilen.“ Keine Sorgen dürfte er am Kreis und auf den Außenpositionen haben. Mit Lohner, Schmitt und Stein stehen drei Kreisläufer zur Verfügung. Kalani Schmidt und Jacob Schleier werden den linken Flügel bespielen. Und mit Christian Offermann und Philipp Woods verfügt Waldgenbach über zwei erfahrene Linkshänder, beide gleichermaßen treffsicher aus dem Feld und von der Siebenmeterlinie.

Die bisherige Vorbereitung lief zunächst etwas holprig, nach 4 Monaten ohne Spiel galt es zunächst den Rhythmus zu finden. Doch von Training zu Training kam das zurück, die Mannschaft wurde stabiler. Highlight war ein fulminanter Sieg gegen den Rheinlandligisten TuS Weibern. Mit 28:7 gewann der HVV, bekam den ersten Gegentreffer nach gut 15 Minuten. Aber auch nach so einem Sieg gibt es noch Luft nach oben. Waldgenbach: „Das war schon sehr gut. Vor allem in der Abwehr waren wir aggressiv und agil, haben zu den richtigen Momenten ein Stoppfoul erzwungen. Nach der Pause waren wir im Abschluss nicht konsequent genug. Daran werden wir noch arbeiten.“

Auch in Sachen Teambuilding haben die Vallendarer nochmal gearbeitet. Am vergangenen Samstag absolvierte die Mannschaft verschiedene Aufgaben im Bendorfer Wald, gemeinsam mit Erlebnispädagoge Oliver Lumma. Hier zeigte sich schnell, um den Teamspirit brauchen sich Verantwortliche und Fans keine Sorgen machen. Ein großer Teamgeist zeichnet die Mannschaft seit Jahren aus und ist definitiv ein Vorteil in vielen Spielen.

Ein letzter Feinschliff und Test für den Ernstfall folgt dann am kommenden Wochenende. Am Samstag begrüßen die Löwen den VTV Mundenheim mit Trainer Andreas Reckenthäler und den TuS Holzheim zu einem Test-Turnier. Hier kann man noch einmal gegen starke Gegner testen. Vor allem der VTV, welcher in der zweiten Oberliga-Staffel startet, wird ein echter Prüfstein. Waldgenbach: „Dieses Turnier wird uns alles abverlangen und das ist auch gut so. Damit kommen wir in den Liga-Modus.“

Die Löwen wollen für alles gerüstet sein, was beim ersten Saisonspiel am Samstag, 03.10.2020 in Budenheim auf sie zukommen kann. Ein gutes Stück Arbeit liegt noch vor Waldgenbach und seiner Mannschaft, doch Vallendar befindet sich auf einem guten Weg und freut sich, dass die neue Saison endlich bald startet.