HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

AUSBLICK NEUE SAISON!

Die Vallendarer Löwen blicken auf die kommende Oberliga-Saison voraus!

| Team I

Nun ist es amtlich, der Verband hat entschieden, dass die RPS-Oberliga aufgrund der Corona-Pandemie in der kommenden Saison in zwei Gruppen aufgeteilt wird. Für den HVV bedeutet dies weniger Spieler, aber auch etwas mehr Planungssicherheit.

Eine Teilung in zwei Staffeln war wohl der naheliegendste Schritt für die RPS-Oberliga, denn aufgrund der Corona-Krise steht zum derzeitigen Zeitpunkt noch gar nicht zu 100 Prozent fest, wann es überhaupt weiter gehen kann. Außerdem wurde zuvor beschlossen, dass es nur Aufsteiger, jedoch keine Absteiger geben wird.

Im Endeffekt hätte dies bedeutet, dass die Liga 17 Mannschaften umfasst hätte. Alleine 32 Pflichtspiele in der Liga hätten wohl dem ein oder anderen finanziell angeschlagenen Verein große Sorgen bereitet. Daher war eine Aufteilung der RPS-Oberliga der logische nächste Schritt.

Aufgeteilt wird nach geografischen Gesichtspunkten: Die Verbände Pfalz und Saarland bilden die erste Staffel, das Rheinland und Rheinhessen die andere. Im Detail bedeutet dies für die Vallendarer Löwen, dass man gegen folgende Teams antreten muss:

SG Saulheim
DJK SF Budenheim
HSG Rhein-Nahe Bingen
HSG Worms
TV Nieder-Olm
HSG Kastellaun/Simmern
TuS Daun
TV 05 Mülheim

Vorweg das Positive an der Splittung: Die Fahrten sind nicht mehr so weit, gehen hauptsächlich in den Mainzer Raum. Zudem hat man somit weniger Auswärtsspiele am Sonntag, die teils mit weiten Fahrten verknüpft waren. Dazu ist die Ballung der Derbys enorm, durch den Aufstieg des TuS Daun kommt sogar noch eines hinzu. Für die Spieler wird es also eine recht kurze Saison und man hofft zeitgleich auf eine längere Phase der Saisonvorbereitung.

HVV-Trainer Veit Waldgenbach: „Eine gute und ausgedehnte Vorbereitung ist wichtiger denn je. Zwar sind es weniger Spiele, aber wir haben weiterhin kein Mannschaftstraining. Mit jeder Woche ohne Training steigt auch das Risiko für Verletzungen.“ Dafür hat man durch den nach hinten verlegten Saisonstart nun einen kleinen Puffer. Richtig Freude über die Liga-Teilung kam aber nicht so richtig auf. Kapitän Oliver Lohner: „Natürlich ist es irgendwie schön eine kurze Saison zu haben. Aber eigentlich gehören in die Oberliga alle vier Landesverbände. Allein die Spiele gegen Andy Reckenthäler und seinen VTV Mundenheim werden fehlen.“

Für die Vereine wird ein wesentlicher Aspekt sein, ob Zuschauer anwesend sein dürfen und wenn ja, wie viele. Denn für alle Clubs sind die Einnahmen aus Eintritt und Gastronomie überlebensnotwendig. Doch auch für diesen Fall wird sich der Verband sicher ein Konzept überlegt haben.

Nach dieser einen Saison der Zweigleisigkeit, sollen die beiden Gruppen dann wieder zusammengeführt werden. Die jeweiligen Erstplatzierten spielen gegeneinander um den Aufstieg in die 3. Liga. Die beiden Tabellenletzten werden automatisch absteigen. Sollte es einen dritten Absteiger geben, so „wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt, sollten vier Mannschaften absteigen, so steigen beide Vorletzten ab.“ Diese Vorgehensweise kann man dann weiterführen, sollte es mehr Absteiger aus der 3. Liga und damit automatisch auch mehr Absteiger aus der Oberliga geben.

Aktuell plant man den Saisonstart für das Wochenende am 03./04. Oktober 2020. Für Veit Waldgenbach und sein Team gilt es weiter tapfer durchzuhalten, bis man wieder in ein geordnetes Mannschaftstraining einsteigen kann. Die Spieler halten sich weiterhin fleißig individuell fit und hoffen, dass man bald wieder trainieren und im Oktober dann wieder mit den Fans viele Siege feiern kann.