HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

AUF NACH ZWEIBRÜCKEN!

Die Vallendarer Löwen reisen am kommenden Samstag, 09.02.2019 zum Tabellendritten SV 64 Zweibrücken!

| Team I

Eine Woche nach der Heimniederlage gegen Spitzenreiter Hochdorf müssen die Vallendarer Handballer zum nächsten Top-Team reisen. Am Samstagabend, 09.02.2019 um 18:00 Uhr tritt das Team von Wolfgang Reckenthäler und Veit Waldgenbach bei der SV 64 Zweibrücken an. Unterstützung erhält man bei dieser schweren Aufgabe von den Freunden des SV Niederwerth.

Eine Halbzeit lang konnten die Vallendarer Löwen gegen den TV Hochdorf extrem gut mithalten. Es folgte eine Schwächeperiode, in dessen Folge man das Spiel aus der Hand gab. Beim Gastspiel in Zweibrücken darf das nicht passieren, wenn man gegen ein weiteres Spitzenteam der RPS-Oberliga mithalten möchte. Trainer Wolfgang Reckenthäler bescheinigt seiner Mannschaft eine gute Leistung und sieht gleichzeitig einen positiven Trend: „Unsere ersten 30 Minuten waren wirklich sehr ansehnlich, mit etwas mehr Konsequenz hätten wir auch länger führen können. Doch vor allem die Einstellung war da sehr gut. Besonders die Laufbereitschaft war immens.“

Exakt dieses Verhalten muss der HVV auch in Zweibrücken an den Tag legen. Denn das junge Team von Stefan Bullacher steht für Tempohandball. Die SV 64 belegt aktuell mit 26:12-Zählern einen soliden 3. Tabellenplatz. Mit dem Aufstieg wird man jedoch nichts mehr zu tun haben, der Abstand zu Budenheim und Hochdorf beträgt bereits sechs bzw. sieben Zähler. Die Bilanz in der heimischen Ignaz-Roth-Halle kann sich durchaus sehen lassen. Einzig dem TV Hochdorf war man unterlegen, gegen Völklingen und Budenheim stand es nach 60 Minuten Remis. Gegen Worms und Saulheim gab es sehr knappe Siege und zuletzt schoss man Schlusslicht mit 34:20 aus der Halle.

Die Löwen sollten also gewarnt sein, denn die SV ist auf allen Positionen stark besetzt. Besonders im Rückraum wartet große Qualität auf den HVV. Tom Grieser zieht die Fäden auf der Mitte, glänzt nicht nur als Vollstrecker, sondern setzt seine Nebenleute ein ums andere Mal in Szene. Nutznießer sind zumeist Niklas Bayer im rechten Rückraum oder Kian Schwarzer am Kreis. Ein besonderes Augenmerk muss jedoch im eigenen Angriff liegen. Zweibrücken spielt eine unbequeme offensive Deckungsvariante mit dem erfahrenen Benjamin Zellmer auf der vorgezogenen Position. Viel Laufarbeit muss der HVV liefern, um die Deckung des SV 64 in Bewegung zu bringen.

Im Hinspiel gelang das den Vallendarern ganz ordentlich. Bis zur 45. Minuten war man auf Augenhöhe. Doch eine kurze Schwächephase ließ Zweibrücken davonziehen, sodass diese schlussendlich mit 24:27 die Oberhand behielten. Eine solche Periode, kann man sich am Samstag nicht erlauben, wie auch Kapitän Oliver Lohner weiß, der nach seiner Sperre wieder mit von der Partie sein wird: „Gegen Zweibrücken, wie übrigens auch gegen jedes andere Team der Liga, musst du über die gesamten 60 Minuten voll da sein. Wir dürfen keine Sekunde nachlassen, sonst rennst du schnell einem Rückstand hinterher.“ Doch er und seine Kameraden haben sich viel vorgenommen. „Die Spiele gegen Saulheim und die erste Halbzeit gegen Hochdorf haben ein gutes Gefühl hinterlassen. Es ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren, jeder will unbedingt wieder Erfolge feiern.“

Ob es bereits in Zweibrücken soweit sein wird, muss man abwarten. Mit einer engagierten Leistung ist jedoch alles möglich. Unterstützung bekommen die Vallendarer Löwen von ihren guten Freunden des SV 1936 Niederwerth. Die „Werther“ haben es sich auch in dieser Saison nicht nehmen lassen, mal wieder einen eigenen Reisebus anzumieten, um ihre Kollegen gemeinsam mit dem Vallendarer Fanclub anzufeuern und Heimspielatmosphäre in die Ignaz-Roth-Halle zu zaubern.