HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

AUF NACH WORMS!

Die Vallendarer Löwen reisen am kommenden Sonntag zum Tabellennachbarn nach Worms!

| Team I

Nach dem sicheren Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Eckbachtal, muss die Mannschaft von Christoph Barthel auswärts ran. Mit der HSG Worms steht man erneut einem Gegner in Reichweite gegenüber. Vallendar möchte weiter zum Tabellenmittelfeld aufschließen, doch dafür sind zwei Punkte dringend notwendig.

„Gegen Worms gibt es nur eine Marschroute und die lautet gewinnen“, sagt Vallendar Coach Christoph Barthel. Die Löwen konnten zuletzt drei Heimspiele in Folge für sich entscheiden und mit Siegen gegen Homburg, Friesenheim II und zuletzt eben Eckbachtal, wichtige Punktgewinne verbuchen. Einzig in der Ferne wollte der Knoten bei den Rheinländern noch nicht platzen. Sieg- und punktlos ist man auf fremdem Terrain, doch zu beachten sind auch die starken Gegner. Barthel: „Bisher mussten wir ausschließlich bei Spitzenmannschaften antreten. Worms ist in unserer Schlagdistanz und wir sind in der Pflicht erfolgreich zu sein.“

Vergangene Saison erspielten sich die Löwen zwei Siege, zeigte eine durchweg dominante Leistung. Diese möchte man möglichst fortsetzen, wie Kapitän Oliver Lohner bestätigt: „Wir müssen gegen Worms gewinnen, da gibt es keine zwei Meinungen. Es ist an der Zeit, dass wir nun auch auswärts abliefern. Nicht nur im Hinblick auf die Tabellenkonstellation, sondern auch für die eigene Moral.“

Der Gegner

Die HSG belegt einen geteilten 10. Tabellenplatz, zusammen mit Illtal und Bingen. 10:10 Punkte stehen bei den Nibelungenstädtern zu Buche, davon errang man jedoch nur drei in der heimischen Halle. Lediglich Eckbachtal wurde besiegt, der VTV Mundenheim rang man ein Remis ab. Doch Vorsicht ist in jedem Fall geboten, denn die Heimniederlagen kassierte man gegen Budenheim, Hochdorf und Völklingen – genau die Favoriten, denen sich auch der HVV geschlagen geben musste.

Die HSG hat einige hochkarätige Spieler in ihren Reihen, vor allem der Rückraum weiß seit Jahren zu überzeugen. Spielmacher Dennis Markert ist der Lenker und Denker im Kader vom neuen Trainer Marco Tremmel. Doch Markert fungiert auch als eiskalter Vollstrecker. Barthel: „Vor allem das Gegenstoßverhalten von Dennis Markert ist extrem gut. Er ist schnell hinten raus, bekommt gute Pässe und vollendet fehlerfrei. Ein gutes Rückzugverhalten wird entscheidend sein.“ Flankiert wird Markert von seinem jüngeren Bruder Fabian auf Halblinks und Jakub Balaz auf Halbrechts. Beide großgewachsen, körperlich robust und mit einem strammen Wurf.

Darauf kommt es an

Maßgeblich muss man den Rückraum in Zaum halten. Eine stabile Defensive ist für die Löwen der Schlüssel zum Erfolg. Barthel: „Ein Sieg steht und fällt mit einer geordneten und sicheren Abwehr. Auch in Worms ist sie der Grundstein für einen Erfolg.“

Doch auch im eigenen Ballbesitz muss der HVV überzeugender auftreten als zuletzt. Schwächephasen, wie in allen Spielen jüngster Zeit, dürfen nicht auftreten. Gegen schwächere Gegner mag dies nicht ausschlaggebend sein, doch gegen einen Gegner wie Worms wird es entscheidend sein. Und: Die Löwen müssen ihre freien Torchancen besser ausnutzen. Barthel: „Oft waren wir bei freien Würfen noch zu harmlos und nicht abgezockt genug. Gegen Eckbachtal hat es mir schon besser gefallen, aber die Quote muss weiter steigen.“

Viele Aufgaben und Hürden, welche die Vallendarer zu meistern haben. Doch die Formkurve der Rheinländer zeigt nach oben und das macht Verantwortlichen und Fans große Hoffnung. Mit einem Sieg könnten sich die Löwen auf einen Punkt an Worms heranschleichen und würden vermutlich an Eckbachtal vorbeiziehen, die am Wochenende gegen Zweibrücken spielen.

Personell steht ein Fragezeichen hinter Jonas Strüder. Dieser hatte sich im Heimspiel gegen Eckbachtal verletzt, am Montag kam dann die Diagnose: Nasenbruch. Ob er spielen kann ist äußerst fraglich, womit Barthel nach der Verletzung von Moritz Gutfrucht eine weitere Alternative im Rückraum fehlt.

Anwurf in Worms ist am kommenden Sonntag, 11.11.2018 um 18:00 Uhr.