HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

AUF NACH FRIESENHEIM!

Die Vallendarer Löwen reisen am kommenden Samstag, 16.02.2019 zum Auswärtsspiel bei der Bundesliga-Reserve der TSG Friesenheim!

| Team I

Neun Niederlagen in Serie sind einfach genug. Am Samstagabend, 16.02.2019 um 20:00 Uhr soll der Knoten bei den Handballern des HV Vallendar endlich platzen. Die Löwen reisen zum bisher sieglosen Schlusslicht nach Friesenheim. Gewinnen ist absolute Pflicht für die Rheinländer, die sich in den nächsten Wochen aus der Abstiegszone befreien wollten.

Seitdem Altmeister Wolfgang Reckenthäler und Veit Waldgenbach das Ruder beim HVV übernommen haben, läuft es trotz dreier Niederlagen zufriedenstellend. Gegen Saulheim fehlte nicht viel zu einem Punktgewinn, mit Spitzenreiter Hochdorf war man 30 Minuten auf Augenhöhe und auch vergangene Woche in Zweibrücken zeigte das Team eine starke Leistung. Zu Punkten reichte es dennoch nicht. Gegen Friesenheim soll und muss sich das nun ändern.

Das Gespann Reckenthäler/Waldgenbach hat äußerst intensiv mit der Mannschaft trainiert, um den Erfolg zurückzubringen. Waldgenbach: „Ein Fokus lag auf dem Tempospiel und damit einhergehend auf der Kondition der Jungs. Da haben wir einiges gemacht, sodass wir Kraft für volle 60 Minuten haben.“ Reckenthälers Fokus lag eher im Bereich der Defensivarbeit. Warum, das erklärt der erfahrene Trainer ganz pragmatisch: „In Zweibrücken haben wir das Spiel in der Abwehr verloren. Bei nur 22 Gegentoren klingt das vielleicht komisch, doch haben wir uns kleine Fehler geleistet, die Zweibrücken einfach nicht gemacht hat.“ Von seiner bevorzugten 3:2:1-Formation möchte er aktuell auch nicht abweichen: „Ich denke, dass die offensive Variante derzeit einfach besser für uns ist. Das bedeutet nicht, dass wir die 6:0 nicht spielen wollen. Wir haben aber einfach keine riesengroßen Spieler, dafür sind wir flink auf den Beinen.“

In der Tat kassierten seine Jungs nur wenige Gegentore – 22 gegen Zweibrücken und 24 gegen Saulheim. Nur haperte es im Angriff ein wenig, wo dann Waldgenbachs angesprochenes Tempospiel zum Tragen kommt.

Gegen Friesenheim II sind die Vallendarer zum Siegen verdammt. Die Reserve der Eulen konnte bislang nur einmal, beim Unentschieden gegen Kastellaun/Simmern, einen Punkt erspielen. Doch Partien beim Schlusslicht sind oft die unangenehmsten, wie Kapitän Oliver Lohner weiß: „Es ist immer äußerst unbequem beim Letzten anzutreten. Alle erwarten einen Sieg und die andere Mannschaft hat rein gar nichts zu verlieren. Die TSG hat in dieser Saison nicht mehr viele Chancen auf einen Sieg, wir stehen sicher ganz oben auf deren Liste. Wir erwarten einen Gegner, der motiviert bis in die Haarspitzen ist.“

Der HVV trifft auf eine Mannschaft, die mit vielen jungen Eigengewächsen aufwartet. Mit jugendlicher Unbekümmertheit und Schnelligkeit, wird Friesenheim versuchen zum Erfolg zu kommen. Für Vallendar gilt es von Anfang an das Spiel zu kontrollieren und dem Gegner zu zeigen, dass nichts zu holen sein wird. Im Hinspiel gelang das sehr gut. Vallendar siegte am Ende klar mit 33:23 und dominierte die Partie ab der ersten Minute. Daran und an die guten Leistungen der Vorwochen müssen die Löwen anknüpfen. Die nächsten Wochen werden wegweisend, denn nach der TSG spielt man gegen Völklingen und Homburg, die beide in Schlagdistanz liegen. 

Die Löwen hoffen auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans, wenn am Samstagabend zu später Stunde, nämlich um 20:00 Uhr, Anpfiff im TSG Sportzentrum Ludwigshafen-Friesenheim ist. Info für alle Löwen-Fans: Busabfahrt ist um 16:30 Uhr an der neuen Stadthalle in Vallendar!