HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

AUF NACH BINGEN!

Die Vallendarer Löwen reisen am kommenden Sonntag zur HSG Rhein-Nahe Bingen!

| Team I

Nachdem sich der HVV vergangene Woche dem VTV Mundenheim in letzter Sekunde geschlagen geben musste, ist die Mannschaft von Christoph Barthel nun in der Fremde gefordert. In dem am Sonntag, 20.01.2019 stattfindenden Gastspiel bei der HSG Rhein-Nahe Bingen stehen die Löwen mächtig unter Druck und ein doppelter Punktgewinn ist Pflicht für die Rheinländer.

„Es kann nur ein Ziel geben und das lautet gewinnen“, gibt Vallendars Trainer Barthel zu Protokoll. „Bingen ist ein direkter Konkurrent, wir wollen und müssen zwei Punkte einfahren.“ Denn die HSG steht auf Tabellenplatz 10 und damit nur fünf Punkte vor dem HVV. Gerade mit Hinblick auf die Tabellenkonstellation wäre das enorm hilfreich. Sollte die punktgleiche HSG Kastellaun/Simmern nämlich in Mundenheim patzen, könnte man diese vorerst hinter sich lassen. Doch auch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben gegen die favorisierten Teams aus Hochdorf und Zweibrücken, ist ein Sieg unabdingbar. „Somit könnten wir uns ein wenig Luft verschaffen. Wir wollen am Sonntag zwingend gewinnen und Elan mit in das nächste Spiel gegen Saulheim nehmen“, sagt Kapitän Oliver Lohner. Der HVV möchte endlich raus aus dem Tabellenkeller, Anschluss an die Konkurrenz im unteren Mittelfeld finden.

Im Hinspiel rettete den Löwen ein verwandelter Siebenmeter nach bereits abgelaufener Spielzeit noch einen Punkt. Schon zu diesem damals frühen Zeitpunkt der Saison wäre mehr drin gewesen. Barthel: „Was schon zu Beginn der Hinrunde nicht funktionierte, hat sich dann wie ein roter Faden durch die Saison gezogen. Wir haben es einfach nicht geschafft über 60 Minuten konstant zu spielen und in den wichtigen Momenten den Deckel draufzumachen.“ Gegen Bingen rechnen sich die Löwen große Chancen aus, vor allem die Einstellung und Leidenschaft aus dem letzten Spiel gegen Mundenheim macht Mut.

Der Gegner

Bingen wartet mit einer körperlich robusten Defensive auf, stellt seit Jahren eine der besten Abwehrreihen der Liga. Mit Schieke, Grethen und Trierweiler warten Spieler mit extrem guten Zweikampfverhalten auf die Vallendarer Angreifer. Doch auch vorne haben die Rheinhessen Einiges zu bieten. Kreisläufer Martin Schieke bereitete den Löwen immer wieder Kopfzerbrechen. Zudem müssen die Kreise von Max Grethen und Stefan Corazolla eingeschränkt werden.

Barthel: „Grethen hat uns schon im Hinspiel vor erhebliche Probleme gestellt und Corazolla ist aus der Distanz sehr gefährlich.“ In der Tat kamen die Löwen mit der wuseligen Spielweise von Grethen nicht zurecht, dem es immer wieder gelang, zwei Leute zu binden und somit Räume für die Mitspieler zu schaffen. Die Defensive um Oliver Lohner und Dominik Stein muss daher verbissen in die Zweikämpfe gehen und auch Corazolla frühzeitig attackieren.

Der Weg zum Sieg

Für den HVV wird es erneut ohne Kampf und Leidenschaft nicht gehen. Mit diesen Tugenden im Gepäck legt man den Grundstein für einen Erfolg. Doch das alleine reicht nicht, wie die Niederlage gegen Mundenheim bewies. „Da waren wir in einigen Situationen wieder nicht clever genug und haben uns selbst um einen verdienten Punkt gebracht“, fasst Kapitän Lohner zusammen. Er und seine Kameraden müssen in der „crunch time“ noch fokussierter und geduldiger agieren. Wurfauswahl und Torausbeute müssen optimiert werden, nur dann können die Löwen die Bingener Halle als Sieger verlassen. Es ist allerhöchste Eisenbahn einen Sieg einzufahren.

Bei dieser enorm wichtigen Aufgabe hoffen die Löwen wieder auf zahlreiche mitreisende Fans und deren lautstarker Unterstützung.