HANDBALLVEREIN VALLENDAR E.V.

ALLES GUTE, RECKI!

Der HV Vallendar gratuliert Wolfgang Reckenthäler herzlich zu seinem 70. Geburtstag!

| HVV

Am heutigen Sonntag, 25.10.2020 feiert Wolfgang Reckenthäler seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass gratuliert ihm der Handballverein Vallendar, den es in der jetzigen Form ohne ihn sicherlich nicht geben wurde, auf das Herzlichste.

Den Namen Wolfgang Reckenthäler verbinden die meisten mit dem Spieler, Trainer und Sportlichen Leiter. Tatsächlich geht die Bedeutung von Wolfgang für den Handball in Vallendar und in der Region weit über diese Funktionen hinaus.

Nachfolgend zunächst der Versuch einer Darstellung seiner beispiellosen sportlichen Karriere:

1960 Mitglied der damaligen Abteilung Handball im TV Vallendar
1960 – 1968 Jugendspieler, u.a. Rheinland-Vizemeister der A-Jugend unter Trainer Hans-Staudt
1973 Erwerb der Handball-C-Lizenz und 1977 B-Lizenz-Trainer
1967 – 1976 Aufbau und erfolgreicher Trainer mehrerer Jugendmannschaften gleichzeitig
1968 – 1986 Aktiver Seniorenspieler der 1. Mannschaft
1974 – 1977 erstmals Spielertrainer der 1 Mannschaft
1986 – 1988 Co-Trainer 1. Mannschaft neben Gerd Göddertz
1988 – 1996 Chef-Trainer 1. Mannschaft mit den Höhepunkten:
1991/1992 Meister der Regionalliga West Gruppe Süd
1992/1993 Meister der Regionalliga West Gruppe Süd mit dem nur knapp verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga vor 5.500 Zuschauern in Bielefeld
1992/1993 Erwerb der A-Trainer Lizenz
1997 – 2005 externe Trainer-Tätigkeiten:
1997 Westerburg
1998 Rheinland-Auswahl
1999 – 2004 Co-Trainer der Trierer Miezen mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft
2004 – 2005 Cheftrainer des Trierer Bundesligisten mit dem Gewinn der deutschen Vize-Meisterschaft
2005 Co-Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft
2006 Rückkehr nach Vallendar und bis 2017 wieder Cheftrainer der 1. Mannschaft in der Regionalliga, später RPS-Oberliga mit dem Höhepunkt:
2010 Meister der Rheinland-Pfalz-Saar-Oberliga und Aufstieg in die 3. Bundesliga
2017 Abschluss seiner Trainerkarriere mit dem 6. Tabellenplatz in der RPS-Oberliga
2018 – 2020 Sportlicher Leiter des HV Vallendar und ständiger Jugend-Förderer-Trainer

Ein Fazit dieser Aufzählung:
– Weit über 20 Jahre Jugend- und Seniorenspiele bedeuten ca. 650 Spiele für den TV Vallendar
– 21 Jahre Trainer im TV bzw. HV Vallendar einschließlich der verschiedensten Jugendmannschaften bedeuten ca. 750 Spiele für den Vallendarer Handball
– Nicht eingerechnet sind die 8 Jahre auswärtiger Tätigkeit, das sind insgesamt allein ca. 1400 Spiele für den Vallendarer Handball

Diese nüchterne Aufzählung beschreibt nur einen, nämlich den sportlichen Aspekt des Wirkens von „Recki“ im früheren TV und heutigem HV Vallendar.

Wolfgang Reckenthäler war neben seiner Spieler- und Trainertätigkeit ständig und erfolgreich bestrebt, den Vallendarer Handball auf höheres Niveau zu bringen und zu halten,
– sei es durch intensive Jugendförderung,
– sei es durch seine vielfältigen überregionalen Kontakte in der Handballwelt mit dem Effekt, dass starke auswärtige Spieler zu uns kamen, sich wohl fühlten und blieben,
– sei es, dass er durch seine beruflich und persönlich bedingten Kontakte mit äußerst erfolgreicher Sponsorenakquise zur wirtschaftlichen Absicherung des höherklassigen Handballsports in Vallendar entscheidend beitrug.

Wolfgang Reckenthäler war in all den Jahren nicht nur Trainer der 1. Mannschaft und der Jugend, sondern auch Kümmerer um seine Jungs, so
– bei persönlichen oder gesundheitlichen Problemen,
– als Vermittler zu Arztterminen,
– als Vermittler von Ausbildungs- und Berufsstellen,
– sogar als Abholer, Heimfahrer von Spielern, Jugendlichen der Fans zum Training, vor oder nach dem Spiel und vieles mehr.

Schließlich gibt es einen letzten wesentlichen Aspekt der Person Wolfgang Reckenthäler zu erwähnen. Er ist inzwischen weit über 20 Jahre aktives Mitglied des Vorstandes in verschiedenen Positionen, zuletzt als Sportlicher Leiter.

Entsprechend seiner erfolgreichen, selbstbewussten, kritischen und zuweilen polarisierenden Persönlichkeit herrschte da nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen im Vorstand. Aber eines blieb und bleibt klar: Bei allen, auch streitbaren Diskussionen und Entscheidungen stand für ihn immer das Wohl des Handballs in Vallendar und des Vereins, der sein Leben geprägt hat, im Vordergrund.